Langsame DNS-Server aufspüren mit DNS Benchmark

    Für eine schlechte Netzwerk-Performance sind nicht immer fehlende Bandbreiten oder leistungsschwache Router und Switches verantwortlich. Vielmehr kann ein langsamer DNS-Server der Bremser sein. Das kostenlose Tool DNS Benchmark misst die Geschwindigkeit der verwendeten Namens-Server und kann helfen, Engpässe bei der Namensauflösung zu beseitigen.

    Die Software enthält eine längere Liste öffentlicher DNS-Server großer Service-Provider. Zusätzlich fügt sie beim Start die in der lokalen Maschine eingetragenen Name-Server hinzu. Die vorgegebenen Server sind jedoch hauptsächlich für amerikanische Verhältnisse ausgelegt, so dass man sie am besten samt und sonders über den Button Add/Remove entfernt.

    Individuelle DNS-Listen zusammenstellen

    DNS Benchmark misst die Performance von Name-Servern. Dabei zeigt sich, dass Google nicht immer am schnellsten ist.Stattdessen kann man über Build Custom Nameserver List seine eigenen DNS-Server zusammenstellen. Zu diesem Zweck gibt man die IP-Adresse des Servers ein, DNS Benchmark löst Hostname und Domäne desselben eigenständig auf.

    Für die individuelle Liste kommen sowohl interne als auch externe Server in Frage. Dabei ist es auch interessant, die Server des eigenen ISP mit den als hochperformant beworbenen öffentlichen Diensten zu vergleichen.

    Für den Benchmark-Test baut das Tool auf 3 verschiedene Verfahren:

    • Cached Name misst die Zeiten für Anfragen, die der Server aus dem eigenen Cache bedienen kann.
    • Uncached Name untersucht die Zeit für die Auflösung von Namen, bei denen die Server andere DNS-Server kontaktieren müssen.
    • Dotcom Lookup misst, wie lange es dauert, um die IP-Adresse eines Name-Servers für eine .com-Domäne aufzulösen.

    Ergebnisse als Diagramm und Tabelle

    Der Geschwindigkeitstest geht rasch vonstatten, die Ergebnisse bereitet das Tool sowohl in Form von Diagrammen als auch als Tabelle auf. Letztere enthält die exakten Zeitangaben.

    DNS Benchmark besteht nur aus einer einzelnen ausführbaren Datei und muss nicht installiert werden. Das Tool ist daher portabel und lässt sich somit auch von einem USB-Stick starten. Es läuft auf allen Versionen von Windows.

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