Microsoft veröffentlicht kostenloses RDS Diagnostic Tool

    Das Remote Desktop Services Diagnostic Tool liefert detaillierte Informationen zu Sessions, Collections sowie virtuellen Desktops und erleichtert damit das Troubleshooting. Hinzu kommt eine konsolidierte Ansicht für die Log-Einträge aller Computer einer RDS-Bereitstellung.

    Die Verwendung der Software ist grundsätzlich recht einfach: Man installiert sie auf einem Server, auf dem die Rolle des Connection Brokers aktiviert wurde. Nach dem Start mit administrativen Privilegien sammelt es die Informationen über eine RDS-Bereitstellung ein und präsentiert diese in einem Fenster mit 6 Registerkarten.

    Detaillierte Informationen zu RDS-Funktionen

    Jede von ihnen sollte Details zu Sammlungen, virtuellen Maschinen oder Verbindungen präsentieren. Hinzu kommen Reiter für die RDS-Datenbank, deren gesamter Inhalt sich als Dump anzeigen lässt, sowie für Events, die sich auch in Echtzeit beobachten lassen.

    Das Remote Desktop Services Diagnostic Tool kann unter anderem die letzten 100 Verbindungen anzeigen und filtern.

    Die Schwäche des Tools ist die fehlende Dokumentation. Dieser Blog-Eintrag auf MSDN stellt nur kursorisch die wichtigsten Features dar und verwirrt mit der Anweisung, das Tool müsse auf allen Maschinen eines Deployments ausgeführt und auf dem Server mit Connection Broker gestartet werden.

    Faktisch verweigert das Diagnose-Werkzeug aber seine Ausführung auf normalen Session Hosts ohne Connection Broker. Bei meinen Versuchen blieb etwa die Registerkarte zu den Sammlungen immer leer, weil die Software offenbar keine der vorhandenen Collections finden konnte.

    Das Remote Desktop Services Diagnostic Tool unterstützt die RDS auf Windows Server 2012 und 2012 R2. Es kann kostenlos von der Microsoft-Website heruntergeladen werden.

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