Seitz GHWI: Gratis-Tool für System-Infos, Netzwerk- und Port-Scan, Wake-on-LAN

    Die in Bad Kreuznach ansässige Seitz IT-Solutions bietet mit GHWI ein kostenloses Werkzeug an, das die Hard- und Software-Ausstattung von PCs ermitteln kann. Darüber hinaus enthält es einen Netzwerk- und Port-Scanner, einen Telnet-Client und kann Magic Packets für Wake-on-LAN verschicken.

    Das vormals unter der Bezeichnung Device Manager Pro verfügbare Produkt präsentiert sich als eine Tools-Sammlung, mit der ein Administrator eine ganze Reihe von Aufgaben abdecken kann. Im Zentrum stehen dabei die Funktionen für das Auslesen von Systeminformationen. Diese lassen sich sowohl vom lokalen PC als auch von entfernten Rechnern einsammeln.

    Detaillierte Berichte zur Hardware-Ausstattung

    Im Fall der Hardware erlaubt GHWI den Einblick in eine Vielzahl von Komponenten, von der CPU, dem Arbeitsspeicher über das Mainboard, das Netzwerk und die Laufwerke bis zur Kühlung und den USB-Controllern. Die Inventarisierung benötigt keine Datenbank, vielmehr lassen sich die ermittelten Informationen als Excel-Tabellen im .xlsx-Format exportieren.

    GHWI informiert über praktisch alle Hardware-Komponenten eines PCs.

    Inventarisierung von Software

    Die Erfassung der vorhandenen Software gliedert sich in drei Bereiche: Zum einen kann man die installierten Programme ermitteln, zum anderen die Lizenzinformationen für Windows und Office abrufen. Auf dem lokalen Rechner gibt es zusätzlich die Option, die bei der Registrierung verwendeten Lizenzschlüssel anzuzeigen.

    Das Software-Inventar lässt sich sowohl von lokalen als auch entfernten Rechnern ermitteln.

    Zugriffsrechte für Verzeichnisse anzeigen

    Neben der Ausstattung von Systemen mit Hard- und Software widmet sich ein weiteres Feature der Auflistung von Zugriffsrechten auf Dateien und Verzeichnisse. Diese beschränkt sich auf einzelne Ordner oder untersucht auf Wunsch auch alle Unterverzeichnisse. Neben den Privilegien von Benutzern und Gruppen für bestimmte Ressourcen gibt GHWI auch Auskunft über die Art der Rechte (allow/deny) und zeigt, ob sie aus übergeordneten Objekten vererbt wurden.

    Ergänzend zu den Dateirechten kann die Software auch die vorhandenen Benutzerkonten anzeigen, und zwar lokale und jene der Domäne. Die entsprechende Funktion findet sich indes auf der Registerkarte Hardware, wo sie thematisch eigentlich nicht hingehört.

    Das Kernprodukt verfügt neben der genannten Inventarisierung von Hard- und Software sowie der Anzeige von Benutzerrechten noch über einen Bereich namens Quicklinks. Diese Registerkarte versteht sich als Schaltzentrale für Admins, auf dem man nicht nur Komponenten von GHWI aufrufen kann, sondern auch zahlreiche Dienstprogramme von Windows.

    Tools für das Netzwerk-Management

    Zum Lieferumfang des Produkts gehören mehrere Tools für das Netzwerk-Management, die unter einer eigenen Oberfläche laufen, nachdem man sie im Hauptfenster unter dem Menüpunkt Programm gestartet hat.

    Netzwerk- und Port-Scanner sowie der Client für Wake-on-LAN laufen unter einer separaten Oberfläche.

    In dieser Sammlung finden sich ein Netzwerk- und Portscanner sowie ein Client für Wake-on-LAN (WOL). Geräte, die im Netz gefunden wurden, lassen sich im Scanner zu einer WOL-Liste hinzufügen, an die man dann ein Magic Packet schicken kann.

    Mit im Paket ist außerdem ein grafischer Telnet-Client, der eine willkommene Alternative zum Windows-eigenen Kommandozeilen­programm ist - auch wenn das unsichere Telnet-Protokoll zunehmend zugunsten von SSH an Bedeutung verliert.

    Verfügbarkeit

    GHWI ist Freeware und liegt aktuell in der Version 16 vor. Sie kann von der Website des Herstellers ohne Eingabe von persönlichen Daten heruntergeladen werden. Beim kommerziellen Einsatz der Software erwartet er jedoch eine Registrierung.

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