Ninite: Standardprogramme automatisch auf PCs installieren

    Gerade kleinere Unternehmen haben oft keine Tools zur Verteilung von Software. Gleichzeitig besteht der Großteil ihrer Anwendungen aus Standardprogrammen wie Office, Browser, Acrobat Reader, Flash oder Java. Wenn neue PCs nicht über Standard-Images installiert, sondern auf Basis einer OEM-Version von Windows manuell eingerichtet werden, dann artet dies in eine Download- und Klickorgie aus. Ninite kürz diese Prozdur ab und hilft dabei, die auf PCs heute übliche Software automatisch zu installieren.

    Installation mehrerer Programme in einem Durchgang

    Ninite generiert einen Installer für die ausgewählten SoftwarepaketeDie Benutzung von Ninite ist denkbar einfach: Man wählt auf der Website des Anbieters aus einer Liste jene Programme aus, die man einrichten möchte. Anschließend generiert man einen Installer für exakt die ausgewählte Sammlung an Software.

    Dieser lädt Paket für Paket herunter und installiert diese ohne jegliche Benutzerinteraktion. Für amerikanische Services untypisch ist dabei, dass Ninite die Programme (soweit vorhanden) in der Sprachversion des Betriebssystem einrichtet.

    Grundausstattung mit gängigen Tools

    Grundsätzlich reicht dieser kostenlose Service aus, um einen PC mit einer Grundausstattung an Software zu versorgen. Das Angebot umfasst neben Browsern und diversen Laufzeitumgebungen auch Tools für Multimedia, Messaging, Sicherheit oder Bildbearbeitung. Der Anbieter achtet nach eigenen Angaben darauf, dass bei kostenlosen Programmen keine unerwünschten Zugaben wie Browser-Toolbars mitinstalliert werden. Microsoft Office gibt es nur in der Version 2007 als Trial-Ausführung, die nachträglich für reguläre Nutzung aktiviert werden kann.

    Ninite Pro für Einsatz in Firmen

    Grundsätzlich würde die freie Version des Online-Dienstes auch für Firmen mit wenigen PCs ausreichen, sie ist aber nur für den privaten Gebrauch zugelassen. Für die kommerzielle Nutzung sieht Nitite eine Pro-Version vor, die einige zusätzliche Funktionen bietet. Dazu zählt eine Script-fähige Kommandozeilenversion, die Möglichkeit, veraltete Applikationen zu aktualisieren und einen offline-fähigen Installer zu erzeugen. Außerdem können Administratoren bei der Pro-Version Anwendungen zusammenstellen, ohne sie dafür auf der Website des Anbieters auswählen zu müssen.

    Die kommerzielle Variante ist über ein Abo-Modell zu beziehen und kostet 20 Dollar im Monat. Dafür darf eine unbeschränkte Zahl an PCs installiert werden.

    Keine Kommentare