System-Management: Mit Ninite Anwendungen automatisch aktualisieren

    Ninite ProgrammfensterDie Dutzenden oder gar mehr als 100 Applikationen auf einem Rechner ständig auf dem neuesten Stand zu halten, ist eine Heidenarbeit – und das trotz der automatischen Update-Routinen, die in viele Programme ,wie etwa die von Adobe und Microsoft, mittlerweile integriert sind. Zum einen sind nicht alle Anwendungen mit einer solchen Funktion ausgestattet, zum anderen können Anwender, welche diese Applikationen selbst installieren, bei den meisten das automatische Einspielen von Patches oder neuen Versionen deaktivieren.

    Hinzu kommt, dass viele "Otto Normal-User" es als lästig und zeitraubend empfinden, regelmäßig auf den Hersteller-Web-Seiten oder in Download-Portalen nachzusehen, ob es Neues gibt. Die amerikanische Firma Ninite hat mit der gleichnamigen Software eine Lösung für dieses Problem entwickelt.

    Die Software überprüft derzeit rund 90 Anwendungen, von Browsern wie Firefox und Google Chrome über Multimedia-Software wie Winamp bis hin zu Adobe Flash, Office-Paketen wie Microsoft Office und OpenOffice, Entwickler-Tools wie Python, Eclipse und JDK. Neben einer Ausgabe für Windows stellt Ninite auch eine für Linux-Rechner zur Verfügung. Dies hat allerdings noch Beta-Status. Unterstützt werden die 32- und 64-Bit-Versionen der Betriebssysteme und der Applikationen, die auf dem neuesten Stand gehalten werden sollen.

    Preis je nach Zahl der PCs

    Von Ninite unterstuetzte ProgrammeNinite Pro ist speziell für Firmen ausgelegt. Dementsprechend verlangt der Anbieter für diese Lösung auch Geld. Ninite setzt ein gestaffeltes Preismodell an: 20 Dollar pro Monat sind für bis zu 100 Rechner, 185 Dollar monatlich in der größten Stufe für 1000 Systeme, die up to date gehalten werden sollen. Mittelständische Firmen mit 250 Rechnern müssen 50 Dollar veranschlagen, solche mit bis zu 500 PCs 95 Dollar.

    Für Anwender, die auch den Einsatz von Ninite als Stand-alone-Lösung verzichten möchten, bietet sich ein Blick zu Kaseya an. Der Anbieter von Systemmanagement-Software hat mit Ninite ein OEM-Abkommen geschlossen und wird Ninite in seine Lösungen integrieren. Das Modul sowohl in der Kauf- als auch Mietversion der Management-Software zur Verfügung stehen.

    Über die Konsole der Systemmanagement-Software von Kaseya haben Administratoren Zugriff auf die Ninite-Update-Funktion. Durch die Einbindung in Kaseya lassen sich Update-/Upgrade-Vorgänge zentral und auf Basis von Richtlinien (Policies) durchführen. Das verhindert beispielsweise, dass im Unternehmensnetz unterschiedliche Versionen einer Software zum Einsatz kommen.

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