Veeam Endpoint Backup 1.5: Mail-Benachrichtigungen, bessere Job-Planung


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    Veeam Endpoint Backup 1.5Veeam veröffentlichte die Version 1.5 seiner kostenlosen Backup-Software für Workstations und Server unter Windows. Das Upgrade bringt unter anderem Benachrichtigungen mittels E-Mail, zusätzliche Einstellungen für die automatische Ausführung von Sicherungs­läufen sowie einen Schutz gegen Ransomware.

    Vor rund einem Jahr gab Veeam seine kostenlose Software zur Sicherung von physikalischen Installationen frei. Sie ergänzt das Hauptprodukt Backup & Replication, das virtuelle Systeme unter VMware vSphere und Hyper-V schützt.

    Endpoint Backup kann die gesicherten Dateien im Repository der großen Lösung speichern, unterstützt aber auch lokale Datenträger oder Netzlauf­werke als Ablage. Es dient gleichermaßen dem Backup und der Wiederherstellung ganzer Systeme (Bare Metal Restore) wie der Sicherung von Benutzerdaten (Veeam Endpoint Backup im Test: kostenlose Datensicherung für Windows).

    Ergebnisse von Jobs per Mail

    Das neue Release vereinfacht die Überwachung von automatisch ausgeführten Backup-Jobs, indem es deren Resultate per Mail an den Benutzer oder Administrator verschickt.

    In der Version 1.5 kann man sich per Mail über das Ergebnis einer Datensicherung benachrichtigen lassen.

    Die Konfiguration dieses Features erlaubt die Verwendung vordefinierter Variablen, etwa für den Namen des Computers, den Zeitpunkt, an dem das Backup beendet wurde, oder das Ergebnis des Jobs. Die SMTP-Einstellungen sehen auch die Eingabe eines Passworts oder die Verwendung einer sicheren Verbindung vor.

    Einschränkung auf bestimmte Wochentage

    Die Ausführung von Backups lässt sich nun genauer planen, indem man zusätzliche Kriterien für zeitge­steuerte Jobs angeben kann. So lassen sich diese nun auf bestimmte Wochentage beschränken.

    Die Auswahl von bestimmten Wochentagen erlaubt eine bessere Planung von zeitgesteuerten Jobs.

    Hinzu kommt ein neues Event, das eine Datensicherung auslösen kann. Wenn sich ein Rechner während eines geplanten Backups im Ruhezustand befunden hat oder ausgeschaltet war, dann lässt sich dieses beim Einschalten bzw. Aufwecken des Systems automatisch nachholen.

    Schutz von lokalen Medien gegen Malware

    Ein weiterer Automatismus sorgt dafür, dass lokal angeschlossene Wechsel­datenträger nach Ausführung einer Datensicherung ausgeworfen werden. Dies soll verhindern, dass Ransomware wie CryptoLocker auch Backup-Dateien verschlüsseln und damit die Wiederherstellung eines infizierten Systems von einer intakten Sicherung unmöglich machen.

    Wechselmedien lassen sich nach der Datensicherung automatisch auswerfen.

    Auf Netzlaufwerken konnte man sich schon bisher dagegen schützen, indem man Endpoint Backup unter einem eigenen autorisierten Konto ausführt, während der angemeldete User keinen Zugriff auf das File Share hat.

    Support für Notebooks

    Weitere Verbesserungen erlauben das Speichern von eigenständigen Vollsicherungen unter einem anderen Pfad als jenem, der in der Konfiguration der Software als Ziel eingetragen ist. Neu sind zudem die Fortschrittsanzeige in der Taskleiste, der Hinweis auf die Signalstärke von WLANs, wenn man vom Wieder­herstellungs­medium bootet, sowie die automatische Zurückstellung von Backups auf mobilen Geräten, wenn sich diese im Akkubetrieb befinden.

    Veeam Endpoint Backup FREE 1.5 kann nach einer Registrierung kostenlos von der Website des Herstellers heruntergeladen werden. Die Software setzt wie bisher mindestens Windows 7 voraus und installiert bei Bedarf das .NET-Framework 4.5.2 und die Express Edition von SQL Server 2012.

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