Web-Projekte und Browser mit BrowserSwarm testen

    Mit dem Open-Source-Tool BrowserSwarm können Web-Entwickler Projekte auf Basis von Javascript testen. Unterstützt werden mehrere Browser-Versionen und Endgeräte. Das Tool wurde gemeinsam von Microsoft, Sauce Labs und Open-Source-Fachleuten von AppendTo bereitgestellt.

    Um ein Web-Projekt zu testen, stellt die Software nach Angaben der drei Firmen eine Verbindung zum entsprechenden GitHub Code Repository her. Der eigentliche Test läuft einer Cloud-basierten Browsing-Session auf der automatisierten Test-Plattform von Sauce Lab.

    BrowserStack - Test der Web-Seite von WindowsProAls Ergebnis erhält der Entwickler einen Report, der auflistet, welche Testszenarien erfolgreich absolviert wurden und wo es "hakte". Damit lassen sich Problemfelder relativ schnell ermitteln und beseitigen.

    Mit modern.IE Web-Seiten optimieren

    Neben BrowserSwarm hat Microsoft im April dieses Jahres das kostenlose Toolkit modern.IE in einer deutschsprachigen Version vorgestellt. Es handelt sich um eine Sammlung von Tools, mit denen Entwickler Web-Seiten optimieren können. Microsoft hat, nicht ganz uneigennützig, dabei vor allem die Optimierung für den Zugriff mittels des Internet Explorer im Sinn.

    Derzeit besteht modern.IE aus drei Komponenten. Die erste ist ein Assistent für das automatischen "Review" von Code. Damit lassen sich Web-Sites daraufhin testen, ob diese Probleme mit älteren IE-Versionen haben. Dies ist nicht trivial, denn laut Statcounter setzten Ende August immer noch 4,7 Prozent der deutschen Internet-User IE 8 ein, und rund 4 Prozent IE 9. Version 10 war bei etwas mehr als 10 Prozent der Nutzer im Einsatz.

    Wie eine Web-Seite in diversen Browsern aussieht

    BrowserSwarm - unterstützte LibrariesDie zweite Komponente ist BrowserStack. Sie erlaubt Tests auf verschiedenen Betriebssystemen und Browsern. BrowserStack prüft nach eigenen Angaben die "Cross-Kompatibilität einer Web-Seite mit derzeit mehr als 200 Browsern und Systemplattformen. Dazu zählen Windows, iOS, Android und die Mobilgeräte diverser Hersteller, von Apples iPhones und iPads bis hin zu Android-Mobilsystemen von Samsung, Google und anderen Anbietern.

    Nummer drei sind "Best Practices". In ihnen sind beispielsweise Tipps zu finden, wie sich Content für den Zugriff über moderne Browser optimieren lässt und was zu beachten ist, wenn auch ältere Browser-Versionen unterstützt werden sollen.

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