Anwendungen, die sich jetzt für die Cloud eignen

    Cloud-ComputingAuf ITBusinessEdge nennt Arthur Cole fünf Anwendungen, die sich schon jetzt für den Einstieg in das Cloud-Computing eignen. Dazu zählt er Storage, Anwendungsentwicklung, Backup, Datenintegration und Datenbanken. Speicher und Rechenleistung, verpackt als virtuelle Maschinen, erlauben die schnelle Bereitstellung von Umgebungen für Entwickler.

    Diese drei Punkte fallen somit unter Infrastructure as a Service, als bekanntester Repräsentant dafür steht Amazon mit seinen Web-Services. Backup und Datenbank in der Cloud sind eine Weiterentwicklung von Online-Storage. Während Ersteres üblicherweise noch zu IaaS gerechnet wird, zählen Datenbanken zur nächsthöheren Ebene, der Platfom as a Service (PaaS).

    Datenintegration zu den heute schon nutzbaren Cloud-Service zu zählen, ist missverständlich. Vielmehr stehen Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen möchten, nach Jahren von EAI und SOA vor einer weiteren Integrationsaufgabe. Sie müssen Sorge tragen, dass Legacy-Anwendungen in ihren eignen Rechenzentren mit Cloud-Angeboten zusammenarbeiten. Vermutlich meint Arthur Cole, dass Unternehmen schon heute damit beginnen sollten.

    In der Liste der heute Cloud-reifen Anwendungen fehlen hingegen E-Mail und Messaging sowie Collaboration-Tools. Gerade kleine und mittlere Unternehmen werden in den nächsten Jahren reihenweise auf den Betrieb eines eigenen Exchange-Servers verzichten und stattdessen auf die gehostete Variante von Microsoft vertrauen oder die Dienste von Google in Anspruch nehmen. Auch bei Sharepoint zeichnet sich ab, dass immer mehr Instanzen davon in Microsofts Rechenzentren laufen werden anstatt im Server-Raum von mittelständischen Firmen.

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