Dashboard für App-V, kostenloses Tool für vSphere, Feature Pack 1 für XenDesktop, Benchmark für VHD

    Dashboard für App-V

    • Microsoft veröffentlichte die Betaversion eines Reporting-Tools für App-V. Dieses Dashboard hilft dabei, den Überblick über alle virtualisierten Anwendungen zu behalten. Es informiert fast in Echtzeit über die Nutzung von Programmen und ihren Status. Eine Reihe von eingebauten Reports sollen den Einstieg vereinfachen. Sie zeigen unter anderem die 5 meist genutzten Applikationen, bisher gar nicht verwendete Programmme, Nutzungsstatistiken für einzelne Nutzer und die Systemauslastung.
    • Spiceworks hat die Version 4.6 seines gleichnamigen System-Management-Tools veröffentlicht. Zu den wesentlichen neuen Features der kostenlosen Software zählt die Unterstützung für VMware vSphere. Sie kann mit ESX virtualisierte Hosts entdecken und alle Informationen zu den dort laufenden VMs anzeigen, darunter die Menge des belegten Speichers und Plattenplatzes. Spiceworks ist ein umfassendes Werkzeug für die Systemverwaltung, das verschiedene Plattformen mit zahlreichen Funktionen unterstützt. Das Unternehmen finanziert sich über Werbeanzeigen, die in die Konsole eingeblendet werden.
    • Citrix kündigte für Ende des Monats das Feature Pack 1 für XenDesktop 4 an. Es enthält nicht nur Fehlerkorrekturen, sondern eine Reihe neuer Funktionen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählen die Streamed User Profiles, die den Anmeldevorgang deutlich beschleunigen, weil sie die Benutzerdaten nach Bedarf im Hintergrund nachladen. Für das einfachere Applikations-Management enthält das Feature Pack die jene Funktionen, die zu diesem Zweck mit XenApp 6 eingeführt wurden. Dazu zählt auch die enge Integration von App-V.
    • Microsoft veröffentlichte eine Performance-Studie, in denen die drei verschiedenen Typen von Virtual Hard Disks (Fixed, dynamic und differencing VHDs) vergleichen werden. VHD Benchmark Der Benchmark-Test stellt die Performance der VHDs zudem jener des nativen Dateisystems unter Windows Server 2008 R2 gegenüber. Ein wenig überraschendes Ergebnis der Untersuchung besteht darin, dass man dynamische VHDs nicht für Arbeitslasten auf produktiven Servern einsetzen soll.

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