Robocopy: kostenlose GUI-Tools für den Power-Kopierer

faRobocopy GUIRobust Copy, kurz Robocopy, ist ein mächtiges Kommandozeilen-Tool für Windows, das seit Vista auch zum Lieferumfang des Client-Betriebssystems gehört. Somit ist es nun für jeden Endbenutzer verfügbar, gleichzeitig stellt die Vielzahl der Optionen und Schalter selbst für viele Admins eine beachtliche Hürde dar. Was liegt also näher, als dem unübersichtlichen Programm für die Kommandozeile eine benutzerfreundliche grafische Oberfläche überzustülpen? Tatsächlich existiert eine ganze Reihe Gratis-GUIs für Robocopy, aber die meisten beschränken sich auf eine bequemere Auswahl der Parameter.

Kommandozeilenschalter für die Maus

Wenn man Benutzer mit einer grafischen Oberfläche von der Komplexität eines Kommandozeilen-Programms abschirmen möchte, dann kann man im einfachsten Fall alle Parameter als Checkboxen darstellen und diese mit Popup-Erklärungen versehen. Nach Auswahl der Schalter ruft die grafische Shell Robocopy in der gewünschten Form auf.

Ein zusätzlicher Service in puncto Benutzerkomfort bestünde darin, sinnvolle Standardwerte für die einzelnen Optionen vorzugeben. Dies gilt besonders für jene Operationen von Robocopy, die zu Datenverlusten führen können. Zusätzlich erleichtert es die Benutzung, wenn die Optionen thematisch gruppiert werden, und beispielsweise alle Schalter zusammengefasst werden, die das Kopieren der Dateiattribute oder das Format der Log-Datei betreffen.

Robocopy für definierte Aufgaben

Denkbar wäre aber durchaus ein Ansatz, bei dem die Shell weitgehend von Robocopy abstrahiert und den Benutzer problemorientiert zum richtigen Aufruf des Programms führt. Er muss in diesem Fall gar nicht erfahren, wie die Schalter auf der Kommandozeile heißen, sondern nur kundtun, welche Aufgabe er erledigen möchte und die GUI führt ihn zum Ziel. Wenn man dieses Modell weiterdenkt, könnte eine solche Shell neben Robocopy zusätzliche Programme integrieren, um weitergehende Funktionen zu erbringen.

Die im folgenden besprochenen GUIs für Robocopy gehören mehrheitlich der ersten Kategorie an und erweitern die Funktionen des Programms zumeist nur geringfügig oder gar nicht. Ihr wesentliches Unterscheidungsmerkmal besteht in der mehr oder weniger gelungenen Bedieneroberfläche. RoboMirror hingegen ist ein Beispiel für ein Programm, das sich weitgehend von Robocopy löst und sich auf die Lösung eines bestimmten Problems konzentriert.

Robocopy GUI 3.1

Robocopy GUI 3.1Bei dieser Software von Microsoft-Mitarbeiter Derk Benisch handelt es sich um eine der ersten GUIs für Robocopy. Robocopy GUI lehnt sich sehr eng an Robocopy an und präsentiert alle Schalter des Programms in Form von Checkboxen und Eingabefeldern, logisch gruppiert über Tabs. Als Erläuterung dient der gleiche Hilfetext, den Robocopy mit dem Schalter /? ausgibt, und den das grafische Programm als Tooltip anzeigt, sobald man mit der Maus über eine bestimmte Option fährt. Da die Software in englisch ist, sind es auch die Erklärungen für die Robocopy-Schalter. Wer mit der Beschreibung Excludes files tagged as "Lonely" nichts anzufangen weiß, dem würde allerdings die deutsche Variante Schließt einsame Dateien und Verzeichnisse aus auch nicht weiterhelfen.

Die Software stammt der Copyright-Meldung zufolge aus dem Jahr 2006 und deckt daher nicht mehr alle Optionen von Robocopy in Windows 7 ab. Dazu zählt etwa der Schalter /MT, mit sich die Zahl der Threads kontrollieren lässt, auf die der Kopiervorgang verteilt wird. Störend ist zudem das relativ kleine Fenster, das sich nicht vergrößern lässt. Ein Plus ist das über die Hilfe abrufbare Word-Dokument, das eine umfangreiche Beschreibung von Robocopy enthält.

RichCopy 4.0

RichCopy 4.0Dabei handelt es sich um eine weitere grafische Shell von einem Microsoft-Mitarbeiter. RichCopy ist aktueller als Robocopy GUI und gilt als dessen inoffizieller Nachfolger. Der Startbildschirm wirkt wesentlich aufgeräumter als bei Robocopy GUI, aber nach der Auswahl von Quell- und Zielverzeichnissen ist der Dialog Optionen an der Reihe, wenn man nicht mit den Standardeinstellungen arbeiten möchte.

Dieser ist über mehrere Sub-Dialoge vollgepflastert mit sämtlichen Robocopy-Optionen. Im Gegensatz zu Robocopy GUI verzichtet RichCopy auf die Darstellung der Kommandozeilen-Parameter, sondern versieht die Checkboxen und Eingabefelder mit natürlichsprachlichen (englischen) Beschreibungen. Nichtsdestotrotz fehlt eine wie immer geartete aufgabenorientierte Führung (durch Wizards), man muss sich aus dem Optionsdschungel die richtigen Werte zusammenklicken.

Falls man nicht jedes Häkchen prüfen will, kann man immerhin davon ausgehen, dass die meisten Vorgabewerte vernünftig gesetzt sind, um das unerwünschte Überschreiben oder Löschen von Dateien zu vermeiden. Für das Kopieren von Dateien, deren letzte Änderung vor einem bestimmten Datum liegt, scheint die Einstellung 1.1.1601 jedoch wenig sinnvoll.

Richcopy ergänzt Robocopy um einige Funktionen. Dazu gehört die Möglichkeit, mehrere Quellverzeichnisse auszuwählen und in ein Zielverzeichnis zu kopieren. Für diesen Vorgang bietet das Programm zusätzlich den Schalter consolidate multiple sources an, der bewirkt, dass alle Dateien aus den Quellverzeichnissen direkt ins Zielverzeichnis kopiert werden, ohne dass dort die gleiche Verzeichnisstruktur angelegt wird.

Weitere Zusatzfunktionen bestehen in der Unterstützung für FTP sowie in der Möglichkeit, vor und nach dem Aufruf von Robocopy beliebige externe Programme zu starten.

rbcSYNC 2010

rbcSYNC 2010Eine weitere kostenlose GUI für Robocopy stammt von STEITZ IT-Solutions. rbcSYNC 2010 präsentiert sich gleich nach dem Start mit einer Oberfläche zur Verwaltung von Kopierjobs. Das rohe Kopierwerkzeug von Microsoft kann zwar auch Aufträge in Dateien speichern und später von dort laden, bietet aber keinerlei Verwaltung der Jobs an. rbcSYNC kann zudem mehrere Jobs aus der Liste in einem Durchgang abarbeiten.

Wenn man mit rbcSYNC beginnen möchte, muss man konsequenterweise einen bestehenden Job öffnen oder einen neuen anlegen. Der Dialog zur Erstellung neuer Aufträge beschränkt sich auf die wichtigsten Angaben wie Quell- und Zielverzeichnis sowie einen Filter für die Namen der Dateien. Aus unverständlichen Gründen befinden sich hier als einzige Optionen für den Kopiervorgang jene für Spiegelung und Purge, also entfernen. Beide sind auf Yes voreingestellt, so dass hier Vorsicht geboten ist, um Datenverluste zu vermeiden. Zuletzt kann man in diesem Dialog Benutzername und Passwort für Quellverzeichnisse im Netz hinterlegen, wobei sich das Programm nicht beschwert, wenn die Passwortwiederholung nicht korrekt ist.

Bei der Konfiguration der Kopieraufträge beschreitet rbcSYNC ähnliche Wege wie die anderen Tools und präsentiert über mehrere Seiten verteilt die vielfältigen Optionen von Robocopy. Dabei zeigt die insgesamt stark inkonsistente und wenig intuitive Benutzeroberfläche teilweise die Kommandozeilenschalter, teilweise eine Beschreibung der Funktionen, das Ganze überwiegend in Englisch mit deutschen Einsprengseln. Die Erklärungen zu den Optionen erhält man nicht über Tooltips, sondern via Links als deutschsprachige PDF-Dokumente.

Als Zusatzfunktion, die über die Fähigkeiten von Robocopy hinausgehen, erhält man die Möglichkeit zu Benachrichtigung per E-Mail. Da man die Kopierjobs zeitgesteuert ausführen kann und Robocopy eine umfangreiche Protokollierung anbietet, ist dieses Feature ein gute Ergänzung, die es bei den anderen Tools nicht gibt.

YARCGUI

YARCGUIDie Software von Thomas Wilkes verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie rbcSYNC, indem sie die Verwaltung von Kopierjobs in den Mittelpunkt stellt. YARCGUI ist dabei wesentlich verständlicher, weil ein Auftrag aus Quell- und Zielverzeichnis sowie den dazugehörigen Robocopy-Optionen besteht. Dagegen kann rbcSYNC mehrere Verzeichnispaare unter einem Auftrag zusammenfassen, für die alle die gleichen Kopieroptionen gelten. Die eigenwillige Benutzerführung gibt dabei jedoch Anlass zur Verwechslung zwischen Jobs und Aufträgen, weil die Registerkarte für die Ordnerliste mit Jobs/Aufträge beschriftet ist.

Ein neuer Auftrag beginnt auch bei YARCGUI wie üblich mit der Angabe von Quell- und Zielverzeichnis, danach wird der Benutzer den geballten Robocopy-Optionen in Form von unzähligen Checkboxen überlassen. Allerdings bietet das Programm ein ordentliches Hilfesystem und erklärende Tooltips für alle Schalter.

Als Zusatzfunktion zu Robocopy bietet YARCGUI die Möglichkeit, Zielordner anlegen zu lassen, wenn sie noch nicht existieren. Die Software benötigt das .NET-Framework 2.0 und muss nur in einen Ordner kopiert werden, eine Installation ist nicht erforderlich.

Wer ein Tool benötigt, das Robocopy-Jobs verwalten kann und keine Mail-Benachrichtigung benötigt, sollte zu YARCGUI statt zu rbcSYNC greifen, weil es eine bessere Bedienerführung bietet und bei der Auswahl der Optionen mit einer Windows-konformen Hilfe sowie Popup-Erklärungen unterstützt.

SH-Robocopy GUI

SH-Robocopy GUIDie Freeware SH-Robocopy GUI reduziert für die Benutzer die Komplexität von Robocopy durch eine einfache Oberfläche, die nur die wichtigsten Auswahlmöglichkeiten anbietet. Dazu zählen neben Quell- und Zielverzeichnis die Form der Rekursion (welche Unterverzeichnisse und wie tief), die Kopiermethode und welche Dateiinformationen übernommen werden sollen. Hinzu kommt die Wahl des Kopiermodus sowie ein paar zusätzliche Optionen. Wem das nicht reicht, der kann weitere Schalter wie auf der Kommandozeile über ein Eingabefeld hinzufügen.

Grundsätzlich verfolgt das Programm mit seinem Minimalismus einen durchaus praxistauglichen Ansatz, wenn die Auswahl der Parameter nicht so willkürlich und undurchdacht wäre. So fehlt etwa jede Möglichkeit, die Quelldateien nach irgendwelchen Kriterien zu filtern, sei es der Dateiname, die Erweiterung oder Attribute. Unklar ist auch, warum bei den Kopiermethoden mirror und create fehlen, dafür aber purge vertreten ist.

Als einziges hier besprochenes Tool verlangt SH-Robocopy GUI, dass in einem Options-Dialog der Pfad zu Robocopy eingegeben wird, andernfalls lässt sich kein Kopiervorgang starten. Dort kann man übrigens auch Standardverzeichnisse für Quelle und Ziel angeben, was man aber aufgrund möglicher unerwünschter Nebeneffekte lieber bleiben lassen sollte. Zur Einfachheit des Tools passt zudem, dass es keine Installation erfordert.

RoboMirror

RoboMirrorRoboMirror unterscheidet sich grundlegend von den anderen Tools, indem es nicht bloß grafische Oberfläche für Robocopy sein möchte. Vielmehr konzentriert es sich auf eine bestimmte Aufgabe, nämlich das Replizieren und das Backup von Verzeichnisbäumen. Zu diesem Zweck bringt es das Tool vshadow mit, so dass es offene Dateien mit Hilfe eines VSS-Snapshots sichern kann.

Die Bedienung ist denkbar einfach, der Benutzer merkt gar nicht, dass er es hinter den Kulissen mit Robocopy zu tun hat - zumindest, bis er dessen Log-Informationen zu sehen bekommt. Um einen neuen Auftrag zu erstellen, gibt man nur Quell- und Zielverzeichnis an, und legt fest, ob man bestimmte Dateien oder Ordner ausschließen möchte und welche NTFS-Attribute kopiert werden sollen. Zusätzlich bestimmt man hier, ob ein Snapshot erstellt werden soll.

Angesichts der drohenden Gefahren der mirror-Option von Robocopy ist es beruhigend, dass es von RoboMirror erst mit dem /l-Schalter (list) gestartet wird, um zu zeigen, welche Operationen tatsächlich ausgeführt würden. Man kann hier also noch abbrechen, um unerwünschte Ergebnisse zu verhindern.

RoboMirror erlaubt auch die Planung von zeitgesteuerten Jobs, so dass es zumindest als einfache Backup-Lösung für Benutzerdaten in Frage kommt. Für diesen Zweck eignet es sich als Ergänzung zum Windows 7 Backup, das für die Sicherung einzelner Verzeichnisse schlecht gerüstet ist.

Better Robocopy GUI

Die Popularität von Robocopy, kombiniert mit seiner nicht einfachen Bedienung, weckt einen Bedarf nach grafischen Hilfsmitteln, den einige Programmierer bedienen möchten. Einige dieser Tools sind indes nicht ausgereift oder bringen nur wenige Erleichterungen im Vergleich zu Robocopy selbst. Dazu gehört etwa Better Robocopy GUI, das seinem Namen nicht gerecht wird und nur dazu dient, die Kommandozeilenargumente zusammenzuklicken und dann mit Copy & Paste an Robocopy zu übergeben.

faRoboGUI

faRoboGUI ist ein Tool, das ähnlich funktioniert wie Robocopy GUI, indem es über mehrere Seite alle Parameter von Robocopy als Checkboxen und Eingabefelder zugänglich macht. Wer die Oberfläche des Tools ansprechender findet als jene von Derk Benisch, findet hier ein funktional gleichwertiges Programm.

RobocopyMonitor

RobocopyMonitor schließlich konzentriert sich, wie der Name erwarten lässt, auf die Überwachung eines Quellverzeichnisses, und startet Robocopy bei festgestellten Änderungen an Dateien. Die Intervalle, in denen das Programm den Ausgangsordner pollt, lassen sich frei einstellen.

Dieses für die Ordnersynchronsierung ausgelegte Tool bietet nur einen Teil der Kommandozeilen-Parameter, die man über eine nicht besonders gelungene GUI festlegen kann. Wenn man mit einer Synchronisierung pro Tag auskommt, sollte man RoboMirror vorziehen.

Fazit

Wer als gelegentlicher Nutzer von Robocopy die richtigen Schalter für den Programmaufruf nicht über den unformatierten Hilfetext auf der Kommandozeile zusammensuchen möchte, hat mehrere kostenlose GUI-Tools zur Auswahl. Eine allzu große Unterstützung sollte man von den meisten nicht erwarten und eine eingehende Beschäftigung mit Robocopy ersetzen sie in keinem Fall. Vielmehr sind einige Kenntnisse erforderlich, um unsinnige oder gefährliche Vorgabewerte der Tools zu erkennen.

Eine Ausnahme stellt RoboMirror dar, das mit seiner konsequenten Ausrichtung auf die Lösung eines bestimmten Problems den Benutzer von Robocopy weitgehend abschirmt. Es könnte Vorbild für Programmierer weiterer GUIs für Robocopy sein, die damit andere Features oder generell einen größeren Funktionsumfang abdecken.

Wer Robocopy für Backup und die Synchronisierung von Verzeichnissen einsetzen möchte, sollte RoboMirror ausprobieren. Braucht man jedoch ein grafisches Frontend für alle Robocopy-Funktionen, dann machen dafür RichCopy und YARCGUI den besten Eindruck.

6 Kommentare

Bild von coaxx
coaxx (Besucher) sagt:

Most complete overview describing Robocopy tools! (only Google hit with (+YARCGUI +robomirror)!

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Gast (Besucher) sagt:

Hallo Wolfgang Sommergut,

das ist mal ein schöner, umfassender, aber auch detaillierter Überblick zu den Robocopy GUIs!

Danke!

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PappaDieter (Besucher) sagt:

Vielen, vielen Dank!
Diese ausführliche Anleitung erspart mir das Testen von x GUIs. Vor allem das RoboMirror scheint für die von mir erwartete Lösung ideal zu sein.

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jörg (Besucher) sagt:

Hallo,

Vielen Dank!!
Das ist der Überblick, den ich gesucht habe.
Erspart mir 'ne Menge Arbeit.

Viele Grüße & eine gute Woche
jörg

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fireshadow (Besucher) sagt:

Es erstaunt mich anhand der vielen GUIs doch, wie massiv der Widerwillen gegen die Kommandozeilenbedienung ganz offensichtlich ist. Obwohl es m.E. keinen besseren Weg gibt, robocopy zu nutzen, als tatsächlich einmalig in den sauren Apfel zu beissen, und sich mit den Parametern vertraut zu machen. Keine GUI kann auch nur annähernd die Flexibilität bieten, die sich über die native Bedienung erschliesst.

Um Missverständnissen zuvorzukommen: Ich bin kein Kommandozeilenfreak, und bevorzuge GUI-Tools dort, wo sie effizienter sind. Bei robocopy ist das aber m.E. definitiv nicht der Fall.

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Conrad (Besucher) sagt:

Danke für diese Übersicht und Bewertung. Ich ärgere mich auch, dass es keine Programmierer/Informatiker zu geben scheint, die in der Lage sind Endanwendergerechte und für den gelegentlichen Hausgebrauch sinnvolle GUIs zu schreiben. GUI heisst für mich nicht, dass als sinnvolle Programmiertätigkeit beim Ersetzen von der Kommandozeilen Parameter-Eingabe durch ihr ebenso kryptisches anklickbares Pendant eine intelligent gestaltete Umsetzung einer Funktion schon zu ende ist.
Ein anhaltender Missstand der Ausbildung (sofern stattgefunden). Diese Leute würden als Schreiner auch Türklinken in 2m Höhe platzieren – so wie ihre Programme, die funktionieren aber kaum zu benutzen sind.
Wie wäre es, den Anwender abzufragen, bzw. Optionen anzubieten, die dem entsprechen, welches Ziel (Aufgabe) er umsetzen will?
Als Benutzer wäre man froh, ohne schmerzhaften und zeitraubenden Lernprozess abzusehen, ob das Ergebnis den Bedürfnissen entspricht.
So wäre ein als Schalter dargestellte Voreinstellung für einen Datei-& Verzeichnisumzug schön, gerne auch mit Auswahlboxen, wenn es mehrer Verzeichnisse gleichzeitig sein dürfen (wie in RichCopy), wo einfach und klar ist, dass man den Zustand wie in der Quelle später im Ziel vorfinden will. In einem zweiten Schritt kann man ja die Einstellungen, die unter der Oberfläche gestellt werden, noch zur eigenen Anpassung anbieten.
Weiterer Anwendungsfall "Back-up" mit klaren Anweisungen ("nur wenn neuer", "nur wenn größer", etc) oder "Spiegelung" ("Vergleiche A & B und erhalte die neuere&/größere Datei" o.ä.).

Es sollte endlich eine Art SIRI (iPhone) für Progrmmiersprachen geben, damit dieser Gebietsschutz für Informatiker durchlässiger wird und mehr benutzerfreundliche Programme entstehen, weil sich die Macher nicht mehr auf technischer Ebene in den Funktionen verstricken und den Blick fürs Ganze (ein sinnvolles Werkzeug) verlieren.

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