Memory Overcommit, freies Tool für Hyper-V, Statistiken für VMware, Sysprep oder nicht?

    • VMware ESX unterstützt Memory Overcommit, Hyper-V hingegen nicht. Entsprechend sieht VMware darin ein zentrales Feature, für Microsoft ist es dagegen unnütz oder gar gefährlich. Worum geht es? Mit Memory Over­commit kann den virtuellen Maschinen (VMs) mehr RAM zugewiesen werden als physikalisch im Host vorhanden ist. Gabrie van Zanten erläutert in einem detaillierten Beitrag, wie Memory Overcommit richtig genutzt wird und die VM-Dichte auf einem Server erhöhen kann. Falsch eingesetzt kann das Feature tatsächlich zu den von Microsoft beschworenen Performance-Einbußen führe.
    • Jerry Orman bietet ein kostenloses Tool an, mit dem man VMs unter Hyper-V starten, anhalten oder schließen kann, ohne dafür den Hyper-V-Manager aufrufen zu müssen. Das Programm nistet sich im System Tray der Taskleiste ein erlaubt so die unkomplizierte Ausführung der unterstützten Aktionen.
    • VKernel hat VM Stats freigegeben, das Statistiken über VMs in einer VMware-Umgebung erstellen kann. Das Gratis-Werkzeug erfasst die Menge vorhandener VMs, Hosts, CPUs, RAM und Speicher. Es vergleicht die Effizienz der virtualisierten Infrastruktur mit dem Industriedurchschnitt und gibt Hinweise darauf, wie sich Ressouren durch die korrekte Dimensionierung von VMs zurückgewinnen lassen.
    • Peter Bruzzese vom Enterprise Windows Blog greift die von Mark Russi­novich angefachte Diskussion um die Notwendigkeit eindeutiger SIDs auf. Bis heute hält sich die Vorstellung, dass beim Deployment von Windows auf ein eindeutige SID für jede Maschine geachtet werden müsse. Russinovich räumt damit weitgehend auf. Bruzzese weist darauf hin, dass dies aber kaum einen Einfluss auf die Nutzung von Sysprep haben werde. Das Tool setzt neben der SID noch eine Reihe weiterer maschinenspezifischer Werte zurück und erzeugt so ein generisches Image für die Verteilung auf andere PCs.

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