Microsoft erteilt (keine) Lizenz zum Windows-Verleih

    Windows Rental RightsUm es gleich vorwegzunehmen: Die mit Anfang 2010 weltweit eingeführten Rental Rights für Windows und Office sind keine Erlaubnis, überschüssige Lizenzen an andere Unternehmen zu verleihen. Vielmehr segnet Microsoft damit eine bisher gängige, aber nicht zulässige Praxis des PC-Verleihs gegen eine Extragebühr ab.

    Die Rental Rights müssen vom Käufer eines PCs gegen eine einmalige Zahlung erworben werden, der Preis für Windows liegt bei 32 Dollar, für Office Professional bei 83 Dollar und für Office Standard bei 64 Dollar. Derzeit gewährt Microsoft im Rahmen eines Rabattprogramms eine Preisreduktion um ca. 30 Prozent. Wer Rental Rights kaufen will, benötigt eine gültige Lizenz der Software und muss zudem einen Vertag über eine Volumenlizenz haben. Sie Software muss immer zusammen mit der Hardware verliehen werden, für die die Rental Rights erworben wurden.

    Insgesamt gelten folgende Einschränkungen:

    • Der Besitzer der Hardware muss ein Agreement für Open License, Select License, oder Select Plus haben. Enterprise Agreement, Open Value und Open Value Subscription sind keine gültige Voraussetzungen.
    • Die Leihrechte können nur für Windows Professional und Office Standard sowie Professional erworben werden.
    • Der Verleiher kann keine Software Assurance auf diese Produkte abschließen, hingegen besteht für den Leiher diese Möglichkeit.
    • Die Rental Rights sind an einen PC gebunden und verfallen, sobald dieser ausgemustert wird oder die Volumenlizenz abläuft.
    • Remote Access und Virtualisierung sind nicht erlaubt.
    • Ausgeschlossen sind akademische Institutionen.

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