Optimierung einer Referenzinstallation, RDS-Kompatibiltät prüfen, VHD zu WIM konvertieren

    • Paul Wilson beschreibt auf dem Citrix-Blog, wie man eine Windows-7-Referenzinstallation für die Verwendung in einer virtuellen Desktop-Umgebung vorbereitet. Er benutzt dafür das nach seinen Angaben im P2V-Tool XenConvert enthaltene Optimizer-Tool. Meine Überprüfung bestätigte die Anmerkungen in den Kommentaren, wonach der Optimierer im kostenlosen XenConvert nicht enthalten ist und erst nach der Installation der Provisioning Services als Option in Xenconvert auftaucht.
      Nichtsdestotrotz gibt der Beitrag eine Reihe nützlicher Hinweise, welche Features von Windows 7 beim VDI-Einsatz deaktiviert werden sollten. Die Tipps lassen sich etwa bei der Erstellung einer Antwortdatei mit Windows SIM umsetzen.
      XenConvert kann übrigens nicht nur eine physikalische Windows-Instanz erfassen und in eine virtuelle überführen, sondern auch zwischen diversen Disk-Formaten konvertieren.
    • Das RDS-Teamblog von Microsoft zeigt, wie man mit Hilfe des RDS Application Compatibility Analyzer Anwendungen daraufhin untersucht, ob sie sich mit dem Remote Desktop Session Host (ehemals Terminaldienste) vertragen. Die umfangreiche Beschreibung deckt den gesamten Einsatz von der Installation bis zur Auswertung der Log-Dateien ab.
    • Nachdem Microsoft das VHD-Format mittlerweile in unterschiedlichsten Szenarien unterstützt, gleichzeitig aber nur relativ wenige und spartanische Tools anbietet, füllen viele Entwickler mit ihren kleinen Helfern die bestehenden Lücken. VHD2WIM ist ein solches Tool, das eine virtuelle Harddisk in das Windows Imaging Format (WIM) wandelt. Es handelt sich dabei nur um eine Batch-Datei, die eine VHD mit dem aktiven Volume verbindet, mountet und dann mit ImageX (Bestandteil des WAIK) in das WIM-Archiv schreibt. Man braucht diese Funktion etwa, wenn man eine Windows-Referenzinstallation in einer virtuellen Maschine erstellt hat und etwa mittels MDT oder WDS verteilen möchte.

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