Server-Manager: Leistungsindikatoren wurden nicht gestartet

    Leistungsindikatoren wurden nicht gestartetDer Server Manager von Windows Server 2012 eignet sich zur zentralen Verwaltung vom mehreren Servern. Zu seinen Funktionen gehört, Daten von den entfernten Servern abzurufen, darunter Events aus der Ereignisanzeige, Ergebnisse der Best Practice Analyzer oder eben Leistungsindikatoren.

    Bei den so genannten Leistungsindikatoren handelt es sich um Daten, mit denen sich die Auslastung von Maschinen überwachen lässt. Dazu zählen die CPU-Last und der verfügbare Arbeitsspeicher. Für sie kann man Schwellenwerte definieren, bei deren Überschreiten der Server Manager eine Warnung anzeigt.

    Leistungsindikatoren starten

    Standardmäßig werden bei einem Server, den man im Server Manager neu in eine Server-Gruppe aufnimmt, diese Performance-Daten nicht abgerufen. In diesem Fall steht in der Server-Liste, die sich am oberen Ende der allgemeinen und der rollenspezifischen Übersichten befindet, neben den Namen der betreffenden Maschinen der Hinweis Leistungsindikatoren wurden nicht gestartet.

    Das Erfassen von Leistungsindikatoren lässt sich im Kontextmenü eines Servers starten.

    Diesen Zustand kann man recht einfach ändern, indem man das Kontextmenü des jeweiligen Server-Eintrags öffnet und dort den Befehl Leistungsindikatoren starten ausführt. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der betreffende PC mindestens unter Windows Server 208 läuft.

    Leistungswarnungen konfigurieren

    Nachdem man das Sammeln der Leistungsdaten aktiviert hat, besteht die Möglichkeit, die vorgegebenen Schwellenwerte anzupassen. Standardmäßig wird eine Warnung angezeigt, wenn die CPU-Auslastung mehr als 85 Prozent beträgt oder nur mehr 2 MB freier Arbeitsspeicher zur Verfügung steht.

    Die vorgegebenen Grenzwerte für CPU- und RAM-Auslastung können verändert werden.

    Um diese Grenzwerte zu ändern, wechselt man in einer der Übersichten für einzelne oder mehrere Server (aber nicht zum Dashboard!). Öffnet man hier die Seite für eine bestimmte Rolle, dann wirkt sich die Konfiguration auf alle Server aus, die diese Rolle installiert haben und in der Liste aufgeführt sind.

    Unabhängig davon, für welche Sicht auf einen oder mehrere Server man sich entschieden hat, scrollt man nach unten bis zum eingebetteten Fenster, das mit Leistung beschriftet ist. Dort führt man im Menü Aufgaben den Befehl Leistungswarnungen konfigurieren aus. Senkt man im folgenden Dialog beispielsweise die Warnschwelle für die CPU-Auslastung, dann muss man wahrscheinlich mit mehr Meldungen rechnen.

    Warnungen im Dashboard anpassen

    Auftretende Warnungen werden anschließend im besagten Fenster Leistung angezeigt. Daneben kann man sich noch über die Kacheln im Dashboard über eventuelle Leistungsprobleme informieren lassen. Hier besteht die Möglichkeit, die Daten zu filtern, die für das Anzeigen einer Warnung verantwortlich sind.

    Die Bedingungen, unter denen eine Kachel auf dem Dashboard eine Warnung anzeigt, lassen sich separat konfigurieren.

    Wenn man beispielsweise für die Gruppe der Remote Desktop Session Hosts nur bei Auftreten von Speicherengpässen benachrichtigt werden möchte, dann kann man den Leistungsindikator für die CPU abwählen. Zu diesem Zweck klickt man in der betreffenden Kachel auf den Eintrag Leistung, wodurch sich der Dialog Leistung Detailansicht öffnet.

    Im Pull-down-Menü Ressourcentyp kann man anschließend die Checkbox CPU deaktivieren. Fasst die Kachel die Informationen für mehrere Server zusammen, dann kann man im Menü Server zusätzlich einzelne Maschinen abwählen, deren Leistungsindikatoren nicht für Warnungen berücksichtigt werden sollen.

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