Support-Ende 2016: SQL Server 2005, DPM 2006, Internet Explorer 8/9/10

    SupportIm neuen Jahr endet der erweiterte Support für mehrere Microsoft-Produkte, darunter von SQL Server 2005 und Data Protection Manager (DPM) 2006. Außerdem unterstützt der Hersteller unabhängig von der Version des Betriebssystems künftig nur mehr den IE11.

    Der Microsoft Support Lifecycle gliedert sich in zwei Phasen, in den Mainstream- und den Extended-Support. Er besteht bei Business- und Developer-Software sowie bei Windows aus zweimal 5 Jahren. Während des erweiterten Supports veröffentlicht der Hersteller nur mehr Security Updates und bearbeitet weiterhin kostenpflichtige Anfragen. Nach Ablauf dieser Frist gibt es für betroffene Produkte keine Unterstützung mehr, so dass ihr weiterer Einsatz mit Risiken verbunden ist.

    Aus für SQL Server 2005, .NET-Framework 4.5

    Im Laufe von 2016 fallen gleich mehrere Produkte aus dem Support Life Cycle. Dazu zählen der SQL Server 2005 in all seinen Editionen, die Backup-Software System Center Data Protection Manager 2006, Windows XP Embedded und Windows Embedded for Point of Service.

    Auf der Liste befinden sich neben zahlreichen Developer-Tools auch Biztalk Server 2006 R2, Commerce Server 2007 sowie das .NET Framework von Version 2.0 bis 4.5.1. Einen Überblick über das anstehende Support-Ende von Microsoft-Produkten kann man sich durch eine entsprechende Abfrage der Support-Datenbank verschaffen.

    Support-Ende für 3 IE-Versionen

    Eine Sonderrolle nimmt der Internet Explorer ein. Als Bestandteil des Betriebssystems scheint er nicht als Produkt in der Lifecycle-Datenbank auf. Trotzdem endet die Unterstützung von IE8, IE9 und IE10 bereits am 12. Januar auf allen Versionen von Windows mit Ausnahme von Vista SP2 und Server 2008 SP2, wo weiterhin der IE9 die neueste Version des Browsers bleibt.

    Auf PCs mit Windows 7 oder 8.1 empfiehlt Microsoft schon seit geraumer Zeit den Umstieg auf IE11. Diese Ausführung des Browsers steht zur Installation über Windows Update bereit. Sind automatische Updates auf PCs deaktiviert oder werden sie über WSUS verwaltet, dann sind nun Maßnahmen durch den Benutzer bzw. Administrator fällig.

    Kompatibilität durch Enterprise Mode

    Das eigentliche Browser-Update dürfte in den meisten Fällen das geringste Problem darstellen. Eine größere Hürde besteht hingegen in der Kompatibilität von bestehenden Web-Anwendungen mit dem aktuellen IE, wenn diese für eine frühere Version des Browsers optimiert wurden. Hier soll der Enterprise Mode dafür sorgen, dass solche Applikationen ohne Anpassungen weiter verwendet werden können.

    Nach der Aktivierung des Enterprise Mode lässt er sich über das Menü Extras starten.

    Im Update des Internet Explorer auf die Version 11 sieht Microsoft einen wichtigen Schritt, um PCs unter Windows 7 und 8.x für die Migration auf Windows 10 vorzubereiten. Das neueste Betriebssystem enthält den IE11 und lässt keine Installation eines älteren Internet Explorer zu.

    2 Kommentare

    Bild von Luke
    Luke sagt:
    8. Januar 2016 - 11:34

    Der Support bleibt auch weiterhin bestehen für IE10 auf Windows Server 2012.

    Bild von Wolfgang Sommergut
    8. Januar 2016 - 12:02

    Korrekt! Der Grund liegt schlicht darin, dass es für Windows Server 2012 keinen IE11 gibt.