Testpaket aus Windows 7/ Office 2010 /App-V, kein Xen in RHEL 6, Offline Virtual Machine Servicing Tool 3.0

    Migration auf Windows 7

    • Microsoft stellt ein umfangreiches Paket bereit, bestehend aus der neuesten Desktop-Software plus Windows Server und Datenbank, mit dem sich eine Testumgebung für die Migration auf Windows 7 und Office 2010 aufbauen lässt. Der 10GB große Download enthält neben Windows 7 Enterprise, Office 2010 Professional Plus und Server 2008 EE die kostenlosen Deployment Tools wie ACT, MAP, MDT, den Office Migration and Planning Manager (OMPM) sowie zwei Ausgaben des SQL Server. Mit an Bord ist auch App-V, das anstelle einer herkömmlichen Installation die Programme aus dem Office-Paket zum Benutzer bringen soll.
    • Nach der offiziellen Abkehr von Xen und der Festlegung auf KVM macht Red Hat nun in Version 6 seiner Linux-Distribution reinen Tisch: Die eben erschienene Betaversion verzichtet auf den Xen-Hypervisor. Die Entscheidung von Red Hat veranlasste Simon Crosby, CTO von Citrix und Mitbegründer von XenSource, zu einer geharnischten Reaktion. Er empfiehlt unter anderem den Wechsel von RHEL zu Oracle Enterprise Linux oder CentOS - beide beruhen allerdings auf der Distribution von Red Hat.
    • Eine Management-Aufgabe in virtuellen Umgebungen besteht darin, auch in inaktive VMs die aktuellen Patches und Updates einzuspielen. Eine virtuelle Windows-Installation, die seit Monaten nicht gebootet wurde, wird sonsz zum Sicherheitsrisiko. Microsoft bietet zu diesem Zweck das Offline Virtual Machine Servicing Tool, das im Zusammenspiel mit dem Virtual Machine Manager 2008 (r2) VMs aufwecken, patchen und wieder herunterfahren kann. Für die Version 3.0 kündigte Microsoft auf der MMS-Konferenz einige neue Features an: Automatisches aktualisieren von gestoppten VMs auf einem Host, Offline-Update von VHDs, automatisches aktualisieren von Templates und automatisches Aktualisieren von Hyper-V-Hosts ohne Downtime (unter Verwendung vom Cluster und Live Migration)

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