Updates für vCenter Server Appliance (automatisch) installieren

    vCenter Server ApplianceDas vCenter Server Appliance (vCSA) ist die Linux-basierte Alternative zu einer herkömmlichen vCenter-Installation unter Windows. Trotz deutlich gestiegener Leistungsfähigkeit in der Version 5.5 richtet sich das vCSA primär an kleinere Installationen. Dort mangelt es häufig an VMware-Expertise, so dass ein einfaches Update der zentralen vSphere-Schaltstelle willkommen ist.

    Das vCenter Server Appliance ist eine vorkonfigurierte virtuelle Maschine auf Basis von Linux, die einen Großteil der Funktionen bereitstellt, die auch eine Installation unter Windows bietet (siehe dazu: Funktionen und Limitierung des vCSA). Sie enthält zudem eine Datenbank, so dass man damit neben den Lizenzkosten für Windows Server auch jene von SQL Server sparen kann.

    Die Inbetriebnahme des vCSA beschränkt sich auf den Import des Virtual Appliance, eine weitergehende Installation entfällt (siehe dazu: vCenter Server Appliance installieren und konfigurieren). Ähnlich einfach gestaltet sich das Update der Management-Umgebung.

    Admin-Oberfläche aufrufen

    Für die Verwaltung des vCSA steht eine Web-basierte Administrations­oberfläche zur Verfügung, die man über Port 5480 erreichen kann, also nach dem Muster https://vcsa.contoso.com:5480. Da man gewöhnlich nicht viel Veranlassung hat, vCSA zu verwalten, kann seit dem letzten Logon einige Zeit verstrichen sein und die Anmeldung daher fehlschlagen.

    Hat man das vorgegebene Passwort nicht verändert, dann sei daran erinnert, dass es per Voreinstellung für root auf vmware lautet. Liegt die letzte Anmeldung mehr als 90 Tage zurück, so dass über diesen Zeitraum das root-Passwort nicht erneuert wurde, dann ist der Superuser nach dieser Zeit ausgesperrt. In diesem Fall muss man erst das root-Passwort zurücksetzen.

    Standardmäßig sucht das vCSA nicht selbständig nach Updates, dies muss der Admin manuell veranlassen.

    Automatische Updates per Default deaktiviert

    Nach der erfolgreichen Anmeldung wechselt man zur Registerkarte Update. Dort findet man Informationen zum Update-Status, wobei man normalerweise nicht viel über verfügbare Aktualisierungen erfahren wird. Die Voreinstellung unter Settings lautet nämlich auf No automatic Updates, und damit verzichtet man auch darauf, nach neuen Versionen suchen zu lassen.

    Nachdem man sie manuell veranlasst hat, läuft die Installation von Updates ohne Benutzereingriff ab.

    In dieser Situation kann man sich für die manuelle Prüfung verfügbarer Updates entscheiden und diese, falls vorhanden, von Hand einspielen. Alternativ bietet sich an, die Einstellungen so zu ändern, dass das vCSA automatisch nach Updates sucht und auf Wunsch diese auch noch selbständig installiert. Bei der Konfiguration von automatischen Updates lässt sich das Intervall einstellen, nach dem vCSA den Update-Server kontaktiert.

    Automatische Updates lassen sich so konfigurieren, dass die Installation ohne Rückfrage erfolgt.

    Das Einspielen der Updates selbst erfolgt ohne Intervention des Administrators. Danach erfordert das vCSA jedoch einen Neustart (unter System => Reboot).

    Damit Updates wirksam werden, muss das vCSA neu gestartet werden.

    Ein solcher ist insofern unproblematisch, als die verwalteten ESXi-Hosts und die darauf laufenden VMs davon nicht unmittelbar betroffen sind.

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