Wie die Virtualisierung Hochverfügbarkeit verändert

    ServerVor einigen Tagen kündigte Cisco relativ unbeachtet die Overlay Transport Virtualization an, das VMware VMotion über große Distanzen erlaubt. Gleichzeitig gab F5 Networks bekannt, dass es nun auch die Live Migration von virtuellen Maschinen (VMs) über große geogra­fische Entfernungen unter­stützt. Zudem bietet Netex mit HyperIP für Hyper-V die Live Migration über WANs an und Stratus stellte eine Preview von Avance CA vor.

    Das Ziel all dieser Produkte ist es, Arbeitslasten dynamisch über die Grenzen des Rechenzentrums hinaus verschieben zu können, sei es, um ein theoretisch weltweites Load Balancing zu ermöglichen - oder sie nutzen diese Flexibilität von VMs, um damit Ausfallsicherheit zu gewährleisten.

    Cluster auf OS-Basis verlieren an Bedeutung

    Der herkömmliche Ansatz, Server auf Ebene des Betriebssystems zu Clustern zu verbinden, verliert damit in virtualisierten Umgebungen an Bedeutung. Diese Methode ist nicht nur weniger flexibel, sondern obendrein komplizierter und teurer.

    Sowohl die gestrige Demo von Stratus als auch dieses Video über VMware Fault Tolerance zeigen, wie elegant solche Lösungen auf Basis virtualisierter Server funktionieren können. Freilich sind diese Funktionen noch nicht so weit, wie die Hersteller tun. VMware FT mutet dem Anwender derzeit noch sehr viele Einschränkungen zu, und der Fertigstellungstermin für Avance CA steht noch nicht fest. Aber es zeichnet sich ab, wohin die Reise bei ausfallsicheren Systemen geht.

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